Zyklus Evangelien 2019



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Die alles überwindende Agape


Serie "stirb und werde"






Serie "Lichtbild" ... auf Plexiglas mit Hintergrundbeleuchtung


Serie "Schmerz"


Zyklus "Sommerland" meinem Sohn Fabian gewidmet

SOMMERLAND

Eine weiße Friedenstaube flog

In ein entferntes Land.

Schwebte über dunkle Schatten

Zu erreichen Sommerland.

Überwand vergang´ne Nebelschwaden,

Löste auf verdrängte Hasstiraden,

Tauchte ein in Sommerland.

Und sie sah der Freude bunten Glanz,

 Glück und Seligkeit im Reigentanz,

 Fröhlichkeit bewegte sich im Lichterregen,

 Alles hatte Gottes Segen.

 Mit der Liebe Hand in  Hand,

 Lebt sie nun im Sommerland.

 

 

 

FEUERLAND

Im Gleitflug zog mein teures Täubchen

Bedeckt durchs Höllenfeuerhäubchen

 In eine Welt der Aggression

 Erschüttert durch Empfindungs Eruption. 

 Da war der Hass der Zorn die Eifersucht,

 die lodernd Leidenschaft die Leiden sucht.

 Die Macht, die nützt Gewalt und Manipulation

 Und fordert stets des Geistes Rebellion.

 Doch siehe da im Zeiten-Wandel, nach viel Leid,

 Sprießt doch die Frucht der Heiterkeit

 Aus einem Samen prickelnder Begeisterung

 Entsteht der Innenwelten Erneuerung.

 

GRÜNLAND

Und da fliegt die heil´ge Taube

Von Glück beseelt durchs malerische Sommerland. 

Sie kommt zu einer grünen Laube

Innehaltend, niederlassend denkt sie an vergang`nes Erdenland.

Wo der Mensch im Sinnestaumel

Frevelhaft und ohn´ Genier

In der Hängematte baumelnd

Metzelt nieder Baum und Tier.

In den himmlischen Gefilden,

Alle wandeln mit Respekt

Vor der Schöpfung exzellent Gebilden,

In der Ordnung ganz korrekt.                                Weiter wandelt sie im kosmischen Getriebe,

                                                                         Hand in Hand mit Gottes Liebe.

   

 

 

DREAMLAND

 Dreamland du bezaubernd Land

 Das meine Lieblingstaube fand.

 Von oben voller Ehrfurcht wird gewahr,

 das Täubchen aller Träume, die es sah.

 Am bunten luft´gen Regenbogen,

 In wild gewalt´gen Meereswogen,

 Im Tannenwipfel der nach oben strebt,

 Am höchsten Berg wo reine Klarheit lebt.

 Der Erdenkinder Sehnsucht ist gebannt

In ein illustres Träumeland.

NEUES LAND

Jäh aus Schlaf und Traum gerissen

Nimmt die reife Taube Kurs auf Neues Land.

Wollte gleich die Fahne hissen,

Offenbaren was mit Heiligkeit verband.

Die Vergangenheit ist tot,

Vergeben und vergessen alle Not,

Schwebt Sie durch die Glitter-Glitzer Welt,

Die erfüllt mit reiner Gnade – göttlich’s Licht behält.

Steigt empor in ungeahnte Höhen,

Ehrfurchtsvoll den Kopf geneigt,

Vor der himmlischen Brillanz der Böen,

Die sie immer höher treibt.

Voll gefüllt das Herz mit Liebe,                                  Gleitet Sie durch das gelobte Land,

Freut sich über alle wilden Triebe,

Die das Leben kappte, seit Sie flog durch Sommerland.

LAND IM WANDEL

 Es zirpen mit Wonne im Reigen,

 Die Grillen im wehenden Gras.

 Herr Stieglitz, Frau Meise beleben so munter die Zweige,

 Manch Kindlein hüpft jauchzend vor Spaß.

 Da klingen die Harfen am Himmelsbogen,

 Die Engel versammelt vor Gottes Thron –

 Seelig lauschend dem Chor der Wogen,

 Erwartend voll Sehnsucht den Menschensohn.

 Des Körpers Kreuz er sich entledigt,

 Schwebt sanft empor auf Adlers Flügel,

 Verlässt den Ort des Leides – wird erwartet gnädig.

 Mit Mut im Herzen überwand er still - der Welten Hügel.

Voll des Friedens seine Seele singt -

 Indem er in das Weltgetümmel wiederkehrt.

 Voll Liebe in des Menschen Geist er dringt,

 Errungen hat er einen Sieg – der unsren Allerhöchsten ehrt.

 

Christusland

 Am Ende Ihrer Reise, durch das Welten-All,

 Ruht die Taube still und leise, innehaltend,

 Abwartend – voll Freude – zu Empfangen.

 Ein Gut, dass keine Macht der Welt kann spenden,

 Ein Gut, dass sich nicht lässt durch Geld und Mühe blenden

 Ein Gut, dass unscheinbar und doch so wunderbar.

 Für das durch Schatten Sie gegangen,

 Mit Mut, Geduld, Beständigkeit,

 Sie strebte nach Vollkommenheit.

Sieh da, nach festgelegter Himmelszeit,

 Es wandeln sich die dunklen Schatten.

 Sie werden hell und funkeln wie poliertes Gold,

 

Den Erdenkindern unerklärlich,

Werden all die kleinen und die großen gold’nen Schatten –

Gezogen in den Sog des Firmaments – der Gnade heißt.